Buchtipp: Leben mit Elementarwesen -
Gibt es sie wirklich?

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Es handelt sich um das erste Buch von Christine Beusch, in dem sie über ihre Wahrnehmungen spricht, die sie mit Elementarwesen hat. Sie begegnet diesen in ihrem Haus, in ihrem Garten, auf ihren Joggingtouren und Wanderungen in der Natur. Begonnen hat alles mit der Lektüre von Geschichten über Zwerge, Kobolde, Elfen, Feen und Wassernixen in den Märchen, die sie im Kindesalter verschlungen hat. Immer begleitet von der Aussage der Erwachsenen, dass es diese Wesen nicht wirklich gibt. Als sie als Erwachsene die Schriften von Rudolf Steiner kennenlernt, wonach es Elementarwesen tatsächlich doch geben sollte, ist sie fasziniert von dieser scheinbar märchenhaften Wirklichkeit und ihre Neugierde ist wieder geweckt. Mit Hilfe eines Menschen, der sich auf das Pendeln versteht, wird ihr die Anwesenheit eines Wesens in ihrem Auto bestätigt, mit dem sie daraufhin in einer Art innerlichen Dialog zu kommunizieren beginnt.

Die Autorin erzählt in ihrem Buch alles, was sie in den letzten knapp zehn Jahren in der Begegnung mit den Zwergen, Trollen, Devas und vielen anderen Wesen, die hinter unseren materiellen Welt leben, gelernt hat. Wie diese aussehen, was sie mögen und von was sie angezogen werden, wie alt sie sind oder wo sie sich gerne aufhalten. Aus ihren ersten eher willkürlichen Begegnungen sind konkrete Handlungsaufforderungen durch die Naturgeister für sie entstanden, in denen sie dazu beitragen soll, Heilungsrituale durchzuführen, wie sie in der zeitgenössischen Literatur u.a. auch bei Marko Pogacnik aufgeführt werden. Dabei fasst sie alles Wissenswerte locker zusammen und berührt den Leser durch ihre packenden Erlebnisberichte über die Begegnungen mit immer neuen Wesen. Ihre übersinnlichen Wahrnehmungen überprüft sie mit einem Muskeltest, der es ermöglicht Informationen aus dem Unterbewusstsein empor zu holen, basierend auf der Annahme, dass im Unterbewusstsein immer die Wahrheit verborgen ist.

Am Schluss ihrer Ausführungen beschreibt sie in acht Schritten ihre Methoden zur übersinnlichen Wahrnehmung mit denen der interessierte Leser experimentieren kann.

In einem Nachwort von Thomas Meyer, der in den letzten Jahren über Erdwandlung und die Rettung von Elementarwesen publiziert hat, reflektiert dieser die Schilderungen der Autorin hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und gibt damit dem Leser weitere Anregungen zur Auseinandersetzung mit diesen märchenhaft anrührenden Geschichten, über Wirklichkeiten, zu deren Wahrnehmung jeder mit einer entsprechenden Geisteshaltung fähig sein kann.

Da mit Ausnahme von vier geographischen Lageskizzen keine Abbildungen im Buch vorhanden sind, ist der Leser gefordert seine eigene innere Bilderwelt lebendig werden zu lassen, was als ein Schritt zur Förderung der übersinnlichen Wahrnehmung dienlich sein kann. Das Buch von Christine Beusch ist empfehlenswert für alle, die bereits davon überzeugt sind, dass es diese Welten gibt, um sich ihrer Verantwortung zum Handeln bewusst zu werden, als auch für diejenigen, die fasziniert von dieser Möglichkeit sind und einfache Anregungen suchen, in diese Wahrnehmungswelten einzutauchen.

Christine Beusch, geboren 1962 in Brüssel, lebt seit 1981 in Deutschland, wo sie 1982 ihre Ausbildung zur Heilerzieherin absolvierte. Seit 1986 wirkt sie als Hausmutter in einer anthroposophischen Einrichtung. 2005 ließ sie sich zur Klangschalentherapeutin ausbilden.

Red./Michaela Frölich

Christine Beusch: Uns gibt es wirklich. Leben mit Elementarwesen. Pforte Verlag. Dornach 2010.

16,- EUR.